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Das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt

Nichts ist für das Innovationspotential der Geisteswissenschaften wichtiger als die Störung des Denkens von außen. Wissenschaftliche Innovationen in den Geisteswissenschaften werden nicht nur durch innere Weiterentwicklung angestoßen. Potentiell schöpferische Forschungszusammenhänge entstehen häufig dort, wo gewohnte Arbeitsweisen, Deutungen und Methoden durch fremde Denksysteme gestört werden. Deshalb bedarf es der ständigen Auseinandersetzung mit anderen Disziplinen, mit Wissenschaftlern aus anderen Kulturen (und Wissenschaftskulturen), aber auch mit außerakademischen Impulsen (wie etwa der Gegenwartskunst).

Das Frankfurter Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften wurde daher als Ort täglicher, transdisziplinärer Forschungskommunikation gegründet, als Ort der Nachwuchsförderung und innovativer Lehrformen, Ort der intellektuellen Vorbereitung neuer Verbundprojekte, Anlaufstelle für auswärtige und ausländische Gäste, Ort für Stipendiatenprogramme für ausländische Doktoranden und fortgeschrittene Studierende. Zusätzlich schafft das neue Forschungszentrum für die universitäre Forschung eine Institution und Infrastruktur, die die Kooperation mit außeruniversitären Institutionen erleichtert und verstetigt.