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Das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt

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Es gibt Fragen, die eine wissenschaftliche Disziplin alleine nicht beantworten kann, und es gibt Probleme, die man erst erkennt, wenn man den Fragehorizont der eigenen Disziplin hinter sich lässt. Das Frankfurter Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften (FZHG) wurde 2010 ins Leben gerufen, um einen Ort für die Analyse, Formulierung und Bearbeitung solcher Fragen und Problemstellungen zu schaffen. 

In derzeit acht Forschungsfeldern arbeiten Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen mit einem breiten Spektrum an Ansätzen und Methoden zusammen. Das verbindende Element bildet dabei ein Interesse an der historischen Besonderheit und Gewordenheit der untersuchten Gegenstände sowie an Mustern und Prozessen, die sich über längere Zeiträume einstellen und beobachten lassen.

Das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften versteht sich zugleich als Ort der Entwicklung avancierter Forschungsansätze und Lehrformen sowie der Förderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Beginn ihrer Karriere. Überdies bindet das FZHG internationale Gäste in die Lehr- und Forschungskultur der Goethe-Universität ein und stiftet Verknüpfungen mit anderen Forschungseinrichtungen sowie mit außeruniversitären Partnern.

Ausrichtung und Form der Aktivitäten werden von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bestimmt, die sich im Forschungszentrum engagieren. Zur Mitarbeit eingeladen sind alle Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Goethe-Universität, die sich vom Grundgedanken des Zentrums angesprochen fühlen. Dies gilt auch für Repräsentanten außeruniversitärer Forschungs- und Kultureinrichtungen.

Zu den Arbeitsformen des Forschungszentrums gehören Veranstaltungsreihen wie die abendlichen Mittwochskonferenzen, die Kantorowicz-Lectures, regelmäßige „Lunch Papers“ und Jahrestagungen mit internationalen Gästen. Alle Vortragsveranstaltungen sind öffentlich. Das FZHG ist dem Leitgedanken einer forschenden Lehre verpflichtet, der in den Studiengruppen, in den Ausstellungen der Studiengalerie und in Kooperationsprojekten mit anderen Forschungsinstitutionen und Kultureinrichtungen umgesetzt wird.

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Some research questions exceed the grasp of one single discipline, and some problems only come into view once we transcend the horizon of our individual disciplines. The Frankfurt Humanities Research Centre was founded in 2010 to provide a platform for addressing such questions and for the analysis of joint topics and objects of research from a transdisciplinary angle.

Researchers with different approaches to their objects of study, with different methodological backgrounds, and from all areas of the humanities work together in the Centre across currently eight research areas. The connecting elements for their transdisciplinary research are a shared passion for the historical specifics and genealogies of their objects of study and an interest in therein observable long-term patterns and processes.

The Frankfurt Humanities Research Centre provides a space for the development of advanced research designs and approaches to teaching as well as for the advancement of early career researchers. It facilitates the integration of international visitors into the research and teaching culture at Goethe University Frankfurt and cultivates a network with other research institutions and partners outside the university.

The centre’s activities are shaped by its members. We welcome as members all researchers from the humanities at Goethe University Frankfurt who share the transdisciplinary concept of the centre. Potential members also include representatives of external partner institutions.

The basic and regular activities include evening lectures (Mitwochskonferenzen), the Kantorowicz and „Lunch Paper“ lecture series as well as annual conferences with international guests. All lecture series are open to the public. The centre subscribes to a concept of research-driven teaching, which is brought to life in study groups (Studiengruppen), exhibitions in our student-run gallery (Studiengalerie) and cooperations with cultural institutions and external research partners in Frankfurt and internationally.